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Übung und Ausbildung

Herbstübung 2026: Brand eines landwirtschaftlichen Gerätes

FF Altschwendt zur Übersicht

Am Freitag, den 3. Oktober 2026, führte die Freiwillige Feuerwehr Altschwendt ihre diesjährige Herbstübung durch. Das angenommene Szenario verlangte den Einsatzkräften ein schnelles und strukturiertes Vorgehen ab: Simuliert wurde ein Brand eines landwirtschaftlichen Gerätes auf einem Feld.

Unmittelbar nach dem Eintreffen am Übungsort übernahm unser Tanklöschfahrzeug (TLF) als ersteintreffendes Fahrzeug sofort die ersten Maßnahmen zur Brandbekämpfung. Parallel dazu stellte das Löschfahrzeug (LF) den Aufbau einer stabilen Löschwasserversorgung sicher, um den fortlaufenden Bedarf im Ernstfall nahtlos zu decken. Da die Übung aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit in die Dämmerung bzw. Dunkelheit überging, spielte auch die Beleuchtung des Einsatzortes eine wichtige Rolle, um ein sicheres und effizientes Arbeiten aller Kräfte zu gewährleisten.

Um den simulierten Einsatz realistisch und kräfteschonend abzuwickeln, wurde im Laufe der Übung die Nachbarfeuerwehr Aschau zur Unterstützung nachalarmiert. 

Beim darauffolgenden Löschangriff gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz vor. Durch das gezielte Zusammenspiel der alarmierten Einheiten konnte das Feuer mit Hilfe von Löschwasser und einem Mittelschaumrohr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Aus Gründen des Umweltschutzes wurde dabei selbstverständlich kein echtes Schaummittel verwendet, sondern ein unbedenkliches Gemisch aus Wasser und handelsüblichem Badeschaum.

Nach dem erfolgreichen „Brand aus“ war die Übung jedoch noch nicht vorbei, denn auch die sorgfältige Nachbereitung gehört zu jedem reibungslosen Einsatzablauf dazu. Vor Ort wurden die Schläuche zusammengerollt, die Atemschutzgeräte und -masken versorgt sowie die benutzten Gerätschaften auf den Fahrzeugen wieder ordnungsgemäß verstaut. Zurück im Feuerwehrhaus angekommen, hieß es dann, die Ausrüstung vollständig zu komplettieren: Leere Atemschutzflaschen wurden getauscht, eventuelle Verschmutzungen beseitigt und die Fahrzeuge vollgetankt bzw. bestückt, sodass bei Mannschaft und Fahrzeugen die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft für den Ernstfall umgehend wiederhergestellt war.

Im Anschluss an die Übung versammelten sich alle teilnehmenden Kräfte zu einer gemeinsamen Nachbesprechung, bei der die Abläufe analysiert wurden. Für das leibliche Wohl und den kameradschaftlichen Ausklang war im Anschluss ebenfalls bestens gesorgt.

Ein großes Dankeschön gilt dem Organisationsteam sowie allen Mitverantwortlichen für die Ausarbeitung des Übungsszenarios. Ein besonderer Dank gebührt der gesamten Mannschaft für ihren Einsatz sowie der Nachbarfeuerwehr Aschau für die wertvolle Unterstützung bei dieser Herbstübung.