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Übung und Ausbildung

Einsatzübung: brennendes Fahrzeug mit eingeklemmter Person

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Ein brennendes Auto und eine eingeklemmte Person – die Feuerwehrübung am 26. August war eine große Herausforderung, bei der es auf jeden Handgriff ankam. Wir löschten das Feuer und befreiten die Person. Ein großes Dankeschön an unsere Übungsleiter, die diese Übung so realistisch wie möglich gestalteten.

Am Dienstag, dem 26. August, fand unsere diesmonatige Feuerwehrübung statt, die uns vor eine besonders herausfordernde und realitätsnahe Aufgabe stellte. 

Das Szenario: ein Verkehrsunfall auf einer stark befahrenen Hauptstraße, bei dem eine Person im Fahrzeug eingeklemmt war und das Auto in Flammen stand. Die Übung begann pünktlich um 19:30 Uhr.

Bereits bei der Anfahrt war eine Rauchsäule zu erkennen.

Zum ersten Mal in der Funktion des Einsatzleiters leitete Oliver Mühlböck den gesamten Einsatz. Er behielt stets den Überblick und traf alle notwendigen Entscheidungen, was zur erfolgreichen Bewältigung des Szenarios beitrug.

Unsere oberste Priorität war die schnelle und sichere Absicherung der Unfallstelle. Da sich der Vorfall auf einer Hauptstraße ereignete, war es essenziell, den fließenden Verkehr zu regeln und die Umgebung für unsere Einsatzkräfte zu sichern. Direkt im Anschluss rückte unser Atemschutztrupp unter schwerem Atemschutz vor, um das brennende Fahrzeug zu löschen und eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.

Als der Brand unter Kontrolle war, lag unser Fokus auf der Rettung der verunfallten Person. Die besondere Schwierigkeit lag darin, dass ein Bein der Person bei den Pedalen eingeklemmt war. Mit den uns zur Verfügung stehenden technischen Geräten und Teamarbeit gelang es uns, die Person behutsam aus dem Wrack zu befreien. Nach der erfolgreichen Rettung wurde die Person unter ständiger Betreuung sofort erst versorgt und anschließend an den Rettungsdienst übergeben.

Ein besonderer Dank gilt unserem Übungsleiter Günter Stegner, der diese Einsatzübung mit großem Engagement vorbereitete. Durch den gezielten Einsatz von Rauchbomben gelang es ihm, einen Fahrzeugbrand täuschend echt zu simulieren und so die Bedingungen für alle Einsatzkräfte so realistisch wie möglich zu gestalten. Solche Übungen sind unverzichtbar, um die Zusammenarbeit und die Handgriffe im Ernstfall zu perfektionieren.

Die Übung endete mit einem weiteren lehrreichen Höhepunkt: Philipp Demelbauer demonstrierte uns, wie sich ein auslösender Airbag verhält. Diese Demonstration gab uns wertvolle Einblicke und zeigte die Wichtigkeit, solche potenziellen Gefahrenquellen im Einsatz zu kennen.

Bei der anschließenden Nachbesprechung wurde die gesamte Übung gemeinsam mit allen Teilnehmern analysiert, um zu sehen, was gut lief und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Zum Abschluss des Abends ließen wir die Übung bei gegrillten Käsekrainern und Knackern gemütlich ausklingen.