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Ein Sturmschaden mit einem auf einem PKW gelandeten Baum bildete das realitätsnahe Szenario für unsere Feuerwehrübung. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab und befreiten den eingeklemmten Fahrer schonend mithilfe der uns zur Verfügung stehenden Einsatzmittel.
Am Samstag, dem 7. November 2026, absolvierte die Freiwillige Feuerwehr eine umfassende und praxisnahe Übung zum Thema Technische Hilfeleistung nach Sturmschaden. Das von der Übungsleitung ausgearbeitete Szenario stellte die anrückenden Einsatzkräfte vor anspruchsvolle Aufgaben, da im Zuge eines Sturmes ein größerer Baum entwurzelt wurde und direkt auf einem PKW landete. Durch die Wucht des Ereignisses wurde das Fahrzeug im Front- und Dachbereich stark beschädigt, wodurch der Lenker im Innenraum eingeklemmt wurde und sich nicht mehr aus eigener Kraft aus seiner Zwangslage befreien konnte.
Das Hauptziel dieser Übung bestand darin, die gesamten zur Verfügung stehenden Einsatzmittel aus beiden Feuerwehrfahrzeugen sinnvoll miteinander zu verknüpfen und unter realistischen Bedingungen zu beüben. Ein zentraler Schwerpunkt lag dabei auf der Sicherung der gesamten Einsatzstelle. Um ein unkontrolliertes Nachrutschen oder Abkippen des Baumes während der Rettungsarbeiten zu verhindern, wurde dieser mit geeignetem Material fixiert. Parallel dazu musste der verunfallte PKW stabilisiert werden, um während der mechanischen Bearbeitung jegliche Erschütterungen zu vermeiden und die Sicherheit des verletzten Fahrers sowie der Mannschaft zu gewährleisten.
Da in unserer Feuerwehr kein hydraulisches Rettungsgerät vorhanden ist, erforderte die anschließende Menschenrettung ein alternatives Vorgehen und ein hohes Maß an handwerklichem Geschick. Die Befreiung des eingeklemmten Lenkers musste stattdessen mit alternativen Werkzeugen wie Trennschleifern, Säbelsägen und weiteren Hand- und Motorgeräten durchgeführt werden. Dieser Umstand verlangte den Einsatzkräften ein präzises und zugleich besonders behutsames Arbeiten ab, um den Zugang zum Patienten zügig und sicher zu schaffen, ohne zusätzlichen Schaden zu verursachen.
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Fahrzeugbesatzungen liefen sämtliche Handgriffe Hand in Hand. Das gesteckte Übungsziel konnte dadurch in vollem Umfang erreicht werden.
Ein herzlicher Dank gilt Günter Stegner für die hervorragende Vorbereitung und Organisation der Übung sowie für die Bereitstellung des Geländes und des Übungsfahrzeugs.